• 01.05.2023
  • 3 Min.

Ihr habt ein wunderschönes Familienunternehmen. Wie hat eure Leidenschaft für diesen Beruf begonnen?

Meine Eltern haben immer zusammen in unserem Haus gearbeitet. Ich war also schon von klein auf mittendrin. Bevor ich bei Wout Monseurs angefangen habe, habe ich erst ein paar Jahre bei einer großen Softwarefirma gearbeitet. Ich habe aber schnell gemerkt, dass mir die Freiheit eines eigenen Unternehmens viel mehr zusagt.

Wie würden Sie Wout Monseurs als Unternehmen beschreiben?

Wenn ich Wout Monseurs kurz beschreiben müsste, würde ich sagen, dass es ein echtes Familienunternehmen ist. Ich habe jahrelang zusammen mit meinem Vater gearbeitet, und jetzt ist auch mein Sohn Mick in das Unternehmen eingetreten. Johan Suijkerbuijk ist meine rechte Hand, er arbeitet ebenfalls seit über 30 Jahren bei uns. Da es sich um ein Familienunternehmen handelt, sind die Wege kurz und die Atmosphäre ist informell.

Rob Monseurs vor dem Gebäude WM

Können Sie uns einen Eindruck davon vermitteln, wie ein Arbeitstag aussieht?

Als Geschäftsführer bin ich natürlich vor allem mit administrativen Aufgaben beschäftigt. Dazu gehört beispielsweise die Verwaltung der Kreditoren und Debitoren. Außerdem kümmere ich mich um allgemeine Angelegenheiten wie den Kontakt zur Bank, zum Finanzamt, zu den Wirtschaftsprüfern und zu den Versicherungsgesellschaften. Selbstverständlich bin ich auch für viele facilitybezogene Angelegenheiten des Unternehmens verantwortlich, beispielsweise für die Instandhaltung des Gebäudes.

Welche Ziele möchtest du mit Wout Monseurs erreichen?

Unser Hauptziel ist es, andere professionelle Organisationen so weit wie möglich in Bezug auf Bürobedarf zu entlasten. Dazu gehört alles, was sie für die Einrichtung eines Büros benötigen. Denken Sie dabei an Büromöbel, Drucker, Büroartikel und Facility-Produkte.

Wir kümmern uns daher um komplette Turnkey-Projekte, bei denen uns Unternehmen das Vertrauen schenken, die perfekte Arbeitsumgebung zu schaffen. Ich hoffe, dass wir in den kommenden Jahren weiter wachsen und unsere führende Position als Projektgestalter festigen können.

Was motiviert dich, diese Ziele zu verfolgen?

Jede Woche erhalten wir Anfragen von neuen, uns unbekannten Unternehmen, die ihre Büros einrichten möchten. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir uns im Laufe der Jahre einen guten Ruf im Bereich der Projekteinrichtung aufgebaut haben. Es ist daher schön zu sehen, dass man uns immer besser findet. Dank unserer eigenen kreativen Innenarchitekten können wir wirklich etwas bewegen.

Ihr habt ein sehr eng verbundenes Team mit leidenschaftlichen Mitarbeitern. Was ist euer Geheimnis?

Gute Frage, das ist eigentlich kein Geheimnis. Für uns ist es sehr wichtig, dass jeder genügend Raum bekommt, um sich zu entfalten und Initiativen zu entwickeln. Der Umgang miteinander ist daher sehr informell. Bei der Auswahl neuer Mitarbeiter ist es für uns enorm wichtig, dass sie auch ins Team passen.

Was ist die größte Veränderung im Design von Büroeinrichtungen von früher bis heute?

Das früher häufig genutzte Zellenbüro wird zunehmend zu einer offenen, flexiblen und ergonomischen Büroumgebung umgestaltet. Immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause aus. Dadurch wird das moderne Büro zunehmend zu einem „Clubhaus”, in dem man Kollegen trifft, Besprechungen durchführt, konzentriert arbeitet, aber auch gemeinsam Erfolge feiert.

Hast du neben deiner unternehmerischen Tätigkeit bei Wout Monseurs noch andere Hobbys/Leidenschaften?

Neben der Arbeit ist natürlich auch Entspannung sehr wichtig. Ich liebe Reisen, Golfen und Fotografieren. Außerdem gehe ich sehr gerne mit meiner Frau essen.

Nach 30 Jahren Erfahrung als Unternehmer könnten Sie sicherlich einen Roman oder vielleicht sogar einen Thriller über Ihr Abenteuer schreiben, aber könnten Sie dennoch versuchen, es in einer kurzen Beschreibung zusammenzufassen?

Unternehmertum ist in der Tat ein großes Abenteuer. Als Unternehmer muss man sich ständig mit dem Markt mitbewegen und gleichzeitig auch in guten und in schlechten Zeiten am Team arbeiten. Man ist nie „fertig“ und kann sich daher nie zurücklehnen.